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Suchbegriff: Meinungsartikel

Aktivistische Hedgefonds meiden deutsche Unternehmen zunehmend aufgrund der wachsenden Wettbewerbsstärke Chinas in industriellen Wertschöpfungsketten und der politischen Instabilität. Laut einer Analyse von Alvarez & Marsal sank der Anteil Deutschlands an aktivistischen Kampagnen in Europa von 24 % auf 17 % im Jahr 2025. US-Fonds dominieren nun den Markt, stehen jedoch in Deutschland vor strukturellen Herausforderungen, darunter Aufsichtsräte mit Arbeitnehmervertretung. Experten erwarten eine mögliche Trendwende in der zweiten Jahreshälfte, da Unternehmen auf die Herausforderungen des Marktes reagieren.
Der deutsche DAX-Index eröffnete mit deutlichen Verlusten und fiel um 1,1 % auf 24.679 Punkte, womit er seinen Rückgang vom Montag fortsetzte. Unterdessen stieg der Goldpreis auf ein Rekordhoch. Die Marktstimmung wurde durch die Zollandrohungen von US-Präsident Trump im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit und die anhaltenden Sorgen um den Krieg in der Ukraine negativ beeinflusst. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos treten prominente Redner wie der CEO von Microsoft und der Präsident der EU-Kommission auf, während das Mannheimer ZEW voraussichtlich positive Konjunkturdaten für Deutschland veröffentlichen wird.
US-Präsident Donald Trump hat damit gedroht, französischem Wein und Champagner Zölle in Höhe von 200 % aufzuerlegen, um Präsident Emmanuel Macron dazu zu bewegen, an Trumps vorgeschlagenem globalen Friedensrat teilzunehmen. Macron neigt Berichten zufolge dazu, die Einladung abzulehnen, da ihm nahestehende Quellen Bedenken hinsichtlich einer Untergrabung der Vereinten Nationen äußern. Trumps Plan für einen Friedensrat würde ihm den lebenslangen Vorsitz sichern und von den Mitgliedstaaten eine Zahlung von 1 Milliarde Dollar für ständige Sitze verlangen.
Die Preise für Wohnimmobilien in der Schweiz verzeichneten 2025 einen deutlichen Anstieg: Einfamilienhäuser verteuerten sich landesweit um 6,5 % und Eigentumswohnungen um 5,9 %. In der Deutschschweiz war das Preiswachstum mit 7,0 % stärker als in der Westschweiz (5,0 %). In der zweiten Jahreshälfte 2025 beschleunigte sich die Marktentwicklung, angetrieben durch Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank, die neue Geschäftsaktivitäten stimulierten und die Hypothekenfinanzierung ankurbelten, insbesondere Saron-Hypotheken, die 29 % der Neukäufe ausmachten.
Eine Umfrage von EY zeigt, dass 82 % der Schweizer CEOs aufgrund geopolitischer Bedenken und der Handelspolitik der USA ihre Investitionspläne für 2025 geändert haben, wobei viele Investitionen verschoben oder verlagert wurden. Das kürzlich geschlossene Zollabkommen zwischen der Schweiz und den USA hat jedoch den Optimismus für 2026 gestärkt: 94 % der CEOs erwarten ein Umsatzwachstum und 62 % planen M&A-Transaktionen. Digitalisierung und KI gelten als wichtige Wachstumstreiber für das kommende Jahr.
Die deutschen Erzeugerpreise fielen im Dezember 2025 um 2,5 % und verzeichneten damit den stärksten Rückgang seit 18 Monaten, was in erster Linie auf niedrigere Energiepreise, darunter Erdgas, Strom und Heizöl, zurückzuführen war. Der Rückgang fiel stärker aus als von Ökonomen erwartet und könnte auf einen nachlassenden Inflationsdruck für die Verbraucher hindeuten, obwohl die Verbraucherpreise im Dezember im Vergleich zum Vorjahr immer noch um 1,8 % gestiegen sind.
Der deutsche DAX-Index eröffnete mit einem Minus von 0,9 % und setzte damit seine schwache Performance fort, während die Goldpreise aufgrund der Befürchtungen einer Eskalation des Handelskonflikts infolge der Zollandrohungen von Präsident Trump gegenüber europäischen Verbündeten auf ein Rekordhoch von über 4.700 USD stiegen. Verteidigungs- und Stahlaktien zeigten sich trotz des Marktabschwungs widerstandsfähig, wobei mehrere Unternehmen Gewinne verzeichneten. Das Weltwirtschaftsforum in Davos konzentriert sich auf diplomatische Bemühungen in Bezug auf Handelsspannungen, den Krieg in der Ukraine und Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve.
Japanische Aktien legten nach dem Sieg von Sanae Takaichi bei den Parteivorsitzendenwahlen zunächst kräftig zu, da dies Hoffnungen auf Konjunkturmaßnahmen weckte, gaben jedoch später aufgrund von Trumps Zollandrohungen gegen Grönland nach, die auf den asiatischen Märkten Ängste vor einem Handelskrieg auslösten. Angesichts der Unsicherheit hinsichtlich der US-Handelspolitik flüchteten sich Anleger in sichere Anlagen wie Gold und Schweizer Franken.
Das in London ansässige Unternehmen Titanbay erweitert seine Aktivitäten in der Schweiz durch die Gründung eines lokalen Beirats, dem ehemalige Führungskräfte von UBS, Julius Bär und Swiss Life angehören. Der Beirat wird Marktkenntnisse und Fachwissen einbringen, um das Wachstum des Unternehmens in der Schweiz und der gesamten EMEA-Region zu unterstützen und der steigenden Nachfrage nach Zugang zu privaten Märkten unter Privatbankkunden gerecht zu werden.
Das Lohnwachstum im privaten Sektor des Vereinigten Königreichs verlangsamte sich in den drei Monaten bis November auf 3,6 %, da Arbeitgeber Personal abbauten und die Arbeitslosenquote mit 5,1 % auf dem höchsten Stand seit Anfang 2021 blieb. Die Daten deuten auf einen nachlassenden Inflationsdruck hin, was die Bank of England positiv bewertet, obwohl die Beschäftigungszahlen sowohl im Jahresvergleich als auch nach dem jüngsten Haushalt einen Rückgang verzeichneten.

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